Selbst-Coaching

Advertisements

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

wegzurgesundheit

Bild: kostbarenatur.net

„Essen ist und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ sagt ein altes Sprichwort. Essen ist Nahrung für Körper, Geist und Seele.  So ist es zumindest gedacht und so sollte es sein. Leider sind viele von uns unendlich weit davon entfernt. Fast Food, Convenienceprodukte,

Geschmacksverstärker, Fertiggerichte, Kantinenessen, etc. schnell und billig soll es sein. Du bist was du isst ….

Gott sein Dank hat in den letzten Jahren ein Umdenken und ein Kulturwandel  begonnen und immer mehr Menschen essen bewusst und legen Wert auf Qualität.

Ich persönlich versuche so weit wie möglich regional, saisonal und biologisch zu essen. Natürlich kaufe ich im Winter Zitrusfrüchte, Kiwis, Bananen, gelegentlich eine Mango oder reife Avocados, gleizeitig achte ich dabei auf Herkunft und Qualität. Und wir lieben tiefgekühlte Himmbeeren 😉. Aber Erdbeeren, Weintrauben, Pfirsiche, Eierschwammerln etc. etc. etc.  gibt es ausnahmslos nur heimische, wenn sie bei uns reif sind.

In diesem Sinne und aus diesem Blickwinkel werde ich hier auch über einkaufen, kochen und essen berichten.

Das Zitat von Sebastian Kneipp hat für mich aber noch eine weitere Dimension, – nicht nur das tägliche Essen und Trinken, sondernd auch die Küche als Hausapotheke. Auch damit werde ich mich in diesem Blog in der Rubrik “ Bewährte Hausmittel und natürliche Heilmittel“ auseinandersetzen .

Wie Pfarrer Kneipp mein Leben beeinflusst hat – und was er mit diesem Blog zu tun hat

Nein, hier geht es nicht um Religion, eher um kaltes Wasser, Kräuter  und altbewährte Hausmittel 😉. Und um es vorweg zu sagen ich habe ihn auch nicht persönlich gekannt. So alt bin ich auch wieder nicht 😂. (Mehr Infos zu Pfarrer Kneipp findet ihr hier : Pfarrer Kneipp)

Aber was habe ich dann mit ihm zu tun?

Als ich 7 Jahre alt war, also 1962-1963 ist meine Mama innerhalb eines Jahres dreimal fast gestorben. Am schwerwiegendsten war dabei ein Unfall bei Freunden mit einer Feuerzangenbowle. Der Gastgeber und damals bester Freund meiner Eltern war nicht achtsam beim Aufgießen des Alkohol auf den Zuckerhut und die Bowle ist explodiert und meine Mama hat komplett gebrannt. Resultat: schwerste Verbrennungen 3. Grades am  Oberkörper , den gesamten Armen, Kopf und Gesicht, keine Haare, Wimpern, Augenbrauen alles verbrannt . Die Folgen katastrophal: Lebensgefahr, wochenlanger Krankenhaus Aufenthalt, schwere Narben – nur im Gesicht sind wie durch ein Wunder  kaum sichtbare Narben geblieben , weil eine Klosterschwester täglich das Gesicht mit einer selbst gemachten Heilsalbe (nach einem Rezept von Pfarrer Kneipp)  behandelt hat  – und in der Folge Depressionen, Schlafstörungen, Valium gegen die Schmerzen etc.

Dann wollten die Ärzte meiner Mutter noch Haut transplantieren… Aber sie hatte genug und folgte dem Rat jener Klosterschwester, die sie so gut gepflegt hatte und letztlich für die Narbenfreiheit  im Gesicht verantwortlich war , und fuhr zu einer Kneippkur nach Schärding am Inn. Die Kuranstalt der Barmherzigen Brüder gibt es auch heute noch. Noch 6 Wochen kam sie geheilt und wie neugeboren zurück: kein Valium, keine Depressionen, keine Schmerzen statt dessen: neuer Lebensmut! Und den Pfarrer Kneipp, also seine Heilmethoden und Rezepte in Form seines Buches „meine Wasserkur“  hat sie mitgebracht und er wurde sozusagen zum  Familienmitglied.

Kneipp Buch

Das hat sich stark auf unsere Lebensweise ausgewirkt , ganz besonders natürlich auf die Anwendung von Hausmitteln. Vieles habe ich beibehalten und darauf aufbauend mich vermehrt mit Naturheilkunde, und später auch mit Bachblüten  und Aromatherapie beschäftigt. Über meine persönlichen Erfahrungen damit werde ich in  hier in diesem  Blog berichten – und alles begann mit Pfarrer Kneipp …

 

 

In Linz beginnt’s

.. Auch mein erster kulinarischer Bericht hier in diesem Blog…

Morgens zeitig mit der WESTBAHN (angenehm und schnell wie immer 🙂 ) von Wien nach LINZ – beruflicher Termin – und anschliessend als „Belohnung“ ein Besuch im Restaurant „bypreslmayer“ ( by preslmayer ) in der Pfarrgasse 18 – gleich beim Hauptplatz.  Wir hatten nicht reserviert – aber Glück!  – sind früh dran und auf Grund der Semesterferien ist nicht viel los. Wir bekommen einen gemütlichen Tisch in einer Fensterloge.  Das Lokal ist nicht sehr groß und das Ambiente gefällt mir ausgesprochen gut: alte, originale Holztische und Sessel, geschmackvoll kombiniert mit einigen modernen Stücken, z.B. den Hängelampen über den Tischen, oder der Tischdekoration. Es erinnert mich ein wenig an das „Oswald & Kalb“ vor ca 35 Jahren in der Wiener Bäckerstraße … damals eines der ersten Szenerestaurants im aus dem Dornröschenschlaf erwachenden Wien…

Wir werden sehr zuvorkommend von einem besonders freundlichen Kellner begrüßt und bedient. Die Speisekarte ist klein (sie wird alle 6 Wochen gewechselt) und macht Appetit. Wir entscheiden uns für eine Rindsuppe mit 3 Einlagen (Leberknödel, Griesnockerl, Fleischstrudel) und ein Krenschaumsüppchen. Das schmeckt mir so gut, dass ich vorsichtig frage, ob ich denn das Rezept bekommen könnte … und voilà nachdem wir mit dem Essen fertig sind kommt der Chef persönlich an unseren Tisch, freut sich, dass er Besuch aus Wien hat 😉 , und verrät mir die Zubereitung. Demnächst wird sie nachgekocht – voraussichtlich als Entree zum traditionellen in Brotteig eingebackenen  Osterschinken am Ostersamstag.

IMG_2056

Als Hauptspeise essen wir ein Trüffel-Risotto garniert mit wunderbaren frischen Kräutern, die ich nicht alle erkenne – und hausgemachte Canneloni mit einer Aubergienenfülle, garniert mit ganz jungen, kleinen Spinatblättern… KÖSTLICH.

IMG_2055

Als Dessert teilen wir uns einen Brownie mit Schockomousse und Mango-Eis- die Raffinesse dabei ist, dass der Brownie lauwarm ist, das Mousse Raumtemperatur hat und das Mango-Eis kalt!IMG_2053

… und sind rundum glücklich und bereit zur obligatorischen Fahrt auf den Pöstlingberg,  bevor wir uns wieder mit der Westbahn auf den Heimweg machen. Wir kommen wieder! Danke! – und sind davon überzeugt:

IMG_2054

 

Ein Erfolg- und Genuss-reicher Tag 🙂

Sonja

Hurra, ich bin Frühstücksbloggerin

.. bei Good Morning Vienna 🙂

und das freut mich ganz besonders. Denn es hat mir den Kick gegeben, diesen Blog ENDLICH auch tatsächlich jetzt sofort in die Realität umzusetzen … denn im Kopf schwirrt er schon länger herum .. aber das war bei vielen meiner Projekte schon so, dass die Idee da war, meist sehr konkret, oft gab es auch schon mindmaps auf einem Flipchart dazu … und doch habe ich mir dann für „nicht wirklich akut notwendige“ Projekte, nicht die Zeit genommen, sie umzusetzen – bis dann von außen ein Trigger den letzten Anstoß gegeben und die Kugel ins Rollen gebracht hat. Das war auch bei meinem ersten Buch genau so … aber das erzähle ich Euch dann einmal an anderer Stelle.

Warum es mich so ganz besonders freut, dass ich nun zu den Frühstücksbloggerinnen 2016 gehöre?

  1. weil ich mit meinen 60 Jahren und seit Juni 2015 in „Halb-Pension“ – beruflich selbständig noch gerne aktiv, aber eben in reduzierte, Ausmaß – vermutlich nicht die typische Bloggerin bin .. und gerade damit anfange, mit  dieses Werkzeug WORDPRESS vertraut zu werden … bin ja kein „digital native“ 😉
  2. weil ich sehr gerne frühstücke – zwar nicht sofort nach dem Aufstehen, da trinke ich nur einen „Bullet proof coffee“  – mein Körper braucht da so seine Zeit, bis er auf Nahrungsaufnahme eingestellt ist… aber dann so ab 10:00 (wenn ich seit 06:00 wach bin 🙂 ) kommt der Hunger und der Appetit… und mein besonderer Favorit ist brunchen!!! So in aller Ruhe und Gemütlichkeit, in netter Gesellschaft, mit großer Auswahl, in einem schönen Ambienten… Hmmmm ich komme schon ins träumen ….
  3. weil ich mich unglaublich darauf freue tolle Locations zu entdecken und dann hier darüber zu berichten

in diesem Sinne hoffe ich, dass ihr mich regelmäßig hier besucht um von meinen Erfahrungen zu lesen.

Eure Sonja

und hier der Link zur ersten Frühstücks-Zeitung –

der Wiener Frühstücksguide von goodmorningvienna

Frühstückszeitung