Frühstück im Grünen

LOGO goddmorningviennaEtwas versteckt, ganz in der Nähe des Donauturms,  liegt am Gelände des Club Danube an der Alten Donau in der Arbeiterstrandbadstraße 87A das BISTRO COCONUT. Selbstverständlich können dort ALLE – und nicht nur die Mitglieder des Club Danube – die erholsame und ruhige Atmosphäre bei einem unkomplizierten und preiswerten Frühstück im Grünen die Ruhe genießen. Das „Coconut Bistro Café“ ist ganzjährig und für jedermann zugänglich.

Gemütliches Frühstücken von 9 bis 11:00h auf der Sonnenterrasse wenige Meter durch eine Wiese, auf der es sich die Schwäne gemütlich gemacht haben, von der Alten Donau entfernt. Wir sitzen in der kräftigen Spätsommersonne und erfreuen uns an einem „Coconut Frühstück“, einem ausgezeichneten Ham and Eggs und einem großen Frühstück mit Schinken und Käse und einer richtig großen Portion offene Butter :-). Endlich einmal! Denn normalerweise werden meist entweder die kleinen Päckchen serviert, oder ein – meiner Meinung nach – winziges Portiönchen Butter. Das hier ist so reichlich, dass etwas übrig bleibt! und das ist mir bisher noch bei keinem Frühstück, bei dem die Butter serviert wird, passiert!

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Es lohnt sich, den Weg in den Garten des Club Danube zu finden, nicht nur für Sportler, Läufer, Radfahrer oder Spaziergänger – sondern alle jene, die in der Nähe sind, zum Beispiel auch in Verbindung mit einem Besuch des Donauturms.  Die Gastgeber sind ganz besonders freundlich und bemüht!

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Im Müsli-Himmel

Im Rahmen des  MÜSLIY-DAY Projektes durften wir als GOODMORNINGVIENNA LOGO goddmorningvienna

Frühstücksbloggerinen  auch Müslis verkosten und testen. Wieder einmal bin ich „on the sunny side of the Street“ 🙂 und bekam die himmlischen Müslis der BRUCKMAYER Mühle zum Verkosten, weil  unsere GOODMORNINGVIENNA Chefin  ja die Vorlieben ihrer Schäfchen = Bloggerinnen 😉 kennt und genau weiß, dass bei allem was ich esse die Aspekte BIO, REGIONAL und SAISONAL im Vordergrund stehen. Und zwar schon immer – nicht erst seit das Wort CLEAN EATING erfunden wurde. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe dachte ich mir nur : „aha, so nennt man das, was ich schon immer praktiziere“ 🙂 .

Allein das Wort Nahrungsmittelindustrie jagt mir Schauer über den Rücken. Im Sinne von „DU BIST, WAS DU ISST“ will ich definitiv keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Stabilisatoren Farbstoffe und alles, was eine „E“-Nummer hat,  etc. zu mir nehmen. Ich will LEBENS-MITTEL, so echt und natürlich wie möglich!

Daher waren die Bio-Müslis der BRUCKMAYER-MÜHLE  für mich genau das Richtige. und da Bayern ja beinahe österreichische ist ;-), lassen wir das auch gerade noch als „regional“ durchgehen. Was ist nun das ganz Besondere an den Bruckmayer-Mühle Müslis? Alle Müslis werden aus extra dünn gewalzten  Bio Hafer- und Bio Weizenflocken aus der Region in unmittelbarer Nähe der Mühle hergestellt. Klar, Kakao gibt`s nicht regional, auch Sultaninen, Mandeln, Datteln sind nicht  heimisch. Aber 50% des Inhalts sind bayrisch.

Die  6 Variationen sind mit unterschiedlichen Zutaten wie köstlichen Früchten, Schokolade, und Flakes ergänzt. Besonders praktisch finde ich die schicken Dosen aus hochwertigem Material.  So bleibt das Müsli lange knackig und frisch. Und weil die Dosen so stabil und lange haltbar sind, gibt es Nachfüllbeutel. So wird auch Müll vermieden. Die bunten Farben machen gleich am Morgen gute Laune und schmücken mein Küchenregal.

 


Foto: Aurelia Littig

Aber nun will ich Euch die einzelnen Sorten nicht vorenthalten. Beginnen wir mit meinem Lieblingsmüsli: DINKEL-FRÜCHTE-LIEBE, nicht nur weil ich Dinkel bevorzuge und offenbar besser vertrage als Weizen, auch wenn Bio-Weizen für mich viel besser verträglich ist, als konventioneller. Das habe ich hundertfach sowohl bei Brot, Gebäck, Teigwaren, etc. festgestellt. Die Flocken sind zart-schmelzend, es schmeckt Dank des hohen Früchte-Anteils mit Apfelstückchen, Cranberrys, Erdbeeren und Feigen besonders fruchtig, und ist durch viele Dinkel-Honig-Pops knusprig.

Aurelias Lieblingssorte ist SCHOKO TRIFFT BEERE, genau ihre beiden Favoriten: Beere und Schoko. Ihr Kommentar dazu: endlich ein gesundes Müsli, das „nicht gesund“ schmeckt 😉 . Es ist gut und tut gut.

Trotz unserer Favoriten haben wir die Qual der Wahl, weil auch die anderen Sorten einfach köstlich sind! BIRCHER BEEREN-TRAUM, FRÜCHTE-KNUSPER-LUST, SPORTLER-PASSION, SCHOCKO-GLÜCK. Abwechslung tut gut, und da die Dosen so gut verschließbar sind, ist es auch OK mehrere Sorten parallel zu genießen, also täglich ein anderes Müsli :-). Schluss mit der Eintönigkeit am Morgen! Je nach Lust und Laune switchen wir zwischen den Sorten…. Definitiv eine Bereicherung für den Speiseplan, denn wir essen Müsli nicht nur morgens, sondern auch gerne als Zwischenmahlzeit statt Süßigkeiten…

Und jetzt gibt es noch etwas ganz Aktuelles: Die Bruckmayer Mühle hat soeben KINDER MÜSLIS mit besonders geringem Zuckeranteil auf den Markt gebracht! Die bekommen wir aber erst zum Verkosten – Bericht folgt! Ich freue mich schon darauf!

Back to the roots … im doppelten Sinne

Die ursprüngliche Idee dieses Blogs war es ja meine Lebens s Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen von Persönlichkeitsentwicklung über ganzheitliche Gesundheit und gesunde Ernährung  bis hin zu Genuss und Leben s Freude hier zu teilen. Durch die wunderbare Überraschung GOODMORNINGVIENNA Frühstücksbloggerin zu werden, standen bisher die köstlichen Frühstück s Erfahrungen im Vordergrund, die uns (= meine Tochter Aurelia und ich) große Freude bereiten. Heute geht es BACK TO THE ROOTS im doppelten Sinne – den es geht  heute um natürliche Gesundheitspflege und dabei konkret um das „TAU-TRETEN“  nach Sebastian Kneipp = das Gehen im nassen (Tau-feuchten oder Regen-nassen) Gras. Zweifellos zählt es zu den einfachsten Abhärtungsmitteln, sofern man ein Stück Wiese in erreichbar Nähe hat. Barfuß Gehen ganz allgemein ist gesund. Für die Füße ist es eine Wohltat frei von einengenden Schuhen direkten Kontakt mit dem Boden zu haben. Nicht nur die Bewegungsfreiheit und die frische Luft tun den Füßen gut, sondern es stärkt auch die Fußmuskulatur. Ich gehe generell gerne und viel Barfuß. Zu Hause trage ich nur selten Hausschuhe oder Socken – eigentlich nur wenn ich kalte Füße habe.  Einzig wichtige Voraussetzung für das Barfuß Gehen und das Tau-Treten  ist: WARME Füße, sonst besteht die Gefahr sich zu erkälten – und danach die Füße nur kurz  von Gras etc. gesäubert – aber nicht abgetrocknet!! – trockene, warme Socken angezogen und solange auf und ab gehen, bis die Füße war sind.

Ich habe das große Glück ein Stück Wiese direkt vor meiner Haustüre zu haben und habe seit längerem diese alte Tradition, die ich von meiner Mama in der Kindheit gelernt habe, wieder aufleben lassen – und zwar Sommer wie Winter, morgens sofort nach dem Aufstehen, direkt aus dem warmen Bett, raus auf die Wiese und einige Minuten lang bewusst gehen.

 

Im Winter ziehe ich natürlich einen Mantel an – ich will ja nicht „verkühle dich täglich“ spielen 😉 – ich gehe aber ganz besonders gerne auch im Schnee – solange bis es prickelt! Das Gefühl danach, wenn in den kuscheligen Socken die Füße wieder warm werden ist wunderbar.

Laut Kneipp ist das Barfuß Gehen im Allgemeinen und das Tau- oder Schnee -Treten im Besonderen eines der einfachsten und effektivsten Mitteln zur Abhärtung , Stärkung des Immunsystems und somit zur Gesunderhaltung.

Wie sooft gibt es auch hier Parallelen zwischen der TCM = Traditionelle Chinesische Medizin und den alten Hausmitteln –  heutzutage gelegentlich auch TEM = Traditionelle Europäische Medizin genannt. Im Chi Gong (eines meiner Hobbys) ist der Kontakt mit der Erde,  sich bewusst erden,  eine Verbindung mit dem Element Erde eingehen und Kraft aus den Wurzeln zu ziehen: BACK TO THE ROOTS

…und noch ein Gewinnspiel zum MÜSLI-DAY von GOODMORNING VIENNA

Heute ist ein toller MÜSLIKORB vollgepackt mit einer Auswahl der besten Müslis zu gewinnen! Was müsst ihr tun um teilzunehmen:

  1. Schreibe in einem Kommentar wie Du dein Müsli am liebsten isst: mit Milch , Joghurt , Mandelmilch, Orangensaft, etc. . Mit frischem Obst? Haferflocken? oder Paleo ohne Getreide? oder, oder der.
  2. Like UND teile diesen Beitrag UND die Facebookseite Leben s Erfahrungen  https://www.facebook.com/Leben-s-Erfahrungen-1529811900652354/?fref=ts
  3. Markiere 5 Freunde, die auch gerne frühstücken und gerne Müsli essen
  4. Der oder die Gewinnerin wird am Mittwoch 14.9. per PN benachrichtigt und auch hier veröffentlicht.
  5. Der gewonnene MÜSLI-KORB muss im GOODMORNINGVIENNA Büro in 1160 abgeholt werden. Gewinnerin erhält dann detailliert Infos…

GEWINNSPIEL!!- GOODMORNINGVIENNA MÜSLY-DAY –

LOGO goddmorningviennaHeute etwas ganz Besonderes 🙂 für alle MÜSLI-FANS. Ihr könnt gewinnen! .

Am 17.September 2016 findet der erste MüsliDay 2016 statt. Hier darf getestet und  Hier auf meinem Blog werde ich 2 Tickets vergeben! Wir bieten eine tolle Auswahl. Hier die Liste der teilnehmenden Müsli-Hersteller:

Verival Bio Schneekoppe Dr. Oetker Österreich Kellogg’s Bruckmayer Mühle Ovomaltine Österreich Gittis Müsli

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Was müsst ihr tun um Mitzuspielen?

  1. Schreibe in einem Kommentar wie Du dein Müsli am liebesten isst: mit Milch , Joghurt , Mandelmilch, Orangensaft, etc. . Mit frischem Obst? Haferflocken? oder Paleo ohne Getreide? oder, oder der.
  2. Like UND teile diesen Beitrag UND die Facebookseite Leben s Erfahrungen  https://www.facebook.com/Leben-s-Erfahrungen-1529811900652354/?fref=ts
  3. Markiere 5 Freunde, die auch gerne frühstücken und gerne Müsli essen

Der oder die Gewinnerin wird am Mittwoch 14.9. per PN benachrichtigt und auch hier veröffentlicht. Selbstverständlich folgen dann auch nach dem MÜSLIDAY hier Fotos und die Resultate der Verkostung!

Viel Spaß und Glück beim mitspielen!

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Café Schwarzenberg

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Und wieder Jugenderinnerungen! Das Café Schwarzenberg http://www.cafe-schwarzenberg.at/de/index.html – vor seiner Renovierung von den WienerInnen wegen seiner türkis-blauen Wandkacheln auch liebevoll „Café Badwandl“ oder „Dependance vom Dianabad“ genannt, war in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren eines der ganz wenigen Wiener Kaffeehäuser (wenn nicht sogar das einzige?), das in der Ballsaison ab 4 Uhr früh geöffnet hatte, und wir traditionell nach einem Ball dort Gulaschsuppe oder Sacherwürstel gegessen haben, um die rauschen Ballnacht würdig ausklingen zu lassen….. Inzwischen gibt es ja mehrere Lokale in Wien, die in der Ballsaison zu früh aufsperren um diese Tradition am Leben zu erhalten.

Heute sieht das Cafe Schwarzenberg http://www.cafe-schwarzenberg.at/de/index.html nach seiner Renovierung ganz anders aus. Nix mehr mit türkis-blauem Badezimmer-Ambiente :-).  Im großen, langgestrecken Hauptraum wurden  die Wandkacheln wurden durch dunkle Holztäfelung, ganz im Stiel der klassischen Wiener Kaffehäuser, ersetzt – und nur das wunderschöne Deckengewölbe ist mit Mosaikkacheln ausgekleidet.

 

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Der kleine Nebenraum, links neben dem Eingang ist noch Original erhalten mit den prachtvollen Lobmeyer Leuchtern, die allerdings nachgebaut wurden, weil sie im Krieg zerstört worden sind. Ein Blick auf die bewegte Geschichte es Café Schwarzenberg ist interessant und spiegelt die Ereignisse der letzten 150 Jahre :

1861 nahm die Ringstraße – schönsten Prachtstraße Europas – gerade Gestalt an, und entwickelte sich zwischen heutiger Oper und Stadtpark zum „Korso“, einer „Flaniermeile“ wie es solche bis dahin nicht gab. Damals wurde das Café Schwarzenberg als heute ältestes Ringstrassencafé eröffnet.Von Anfang an war das Café Schwarzenberg vor allem Treffpunkt der Wirtschaftsleute. Obwohl es im Gegensatz zu anderen Wiener Traditions-Kaffeehäusern nie ein typisches Künstler- oder Literatencafé war,  war der Architekt Josef Hoffmann,  berühmter Begründer der Wiener Werkstätten,  hier Stammgast, ließ sich zur Mittagszeit vom Chauffeur absetzen, um zu essen, die Tageszeitungen zu lesen oder seine Ideen auf kariertes Papier zu bringen (Quatratel Hoffmann). Im Schwarzenberg sind sicher viele seiner außergewöhnlichen Entwürfe entstanden. In Zeiten des 2. Weltkriegs wurde es dann in „Kaffee Deutschland“ umbenannt . Nach 1945 okkupierten Offiziere der Sowjetarmee die Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen und zerschossen die Einrichtung.Ein Relikt dieser Zeit  – Ein Spiegel, bei dem man die Sprünge und Einschusslöcher mit Ranken und Blumenmustern verzierte, und so aus der Not eine Tugend machte – sich bis zur Renovierung 1979. Der Geschäftsführer, Alfred Altenburger, ist in seinem Element, wenn er über die Geschichte spricht und kann so manche Anekdote über berühmte Gäste erzählen, oder das Verhalten empörter Touristen in der Weihnachtszeit, die in solchen Massen in das Café Schwarzenberg stürmen, dass die Türen zeitweilig gesperrt werden müssen und solange  niemand hereingelassen wird, bis Gäste das lokal verlassen, –

Heute ist das Café Schwarzenberg eines der letzten Ringstrassencafés, das die typische Atmosphäre und Tradition eines „Wiener Cafés“ fortsetzt.

Zurück zum Frühstück 😉 Nach einem Blick auf die Karte http://www.cafe-schwarzenberg.at/de/downloads/cafe_schwarzenberg_fruehstueck_Dez_2015.pd f entscheide ich mich auf Grund der Hitze für ein etwas weniger opulentes Frühstück. Ich genieße das Vitalfrühstück mit Avocadodreme, Kräutertopfen begleitet von grünem Tee und Aurelia bestellt ihre Lieblingsspeise „Eier im Glas“- ein typisch wienerisches Frühstücksgericht- die hier wunderschön in einer Glasdose mit Deckel serviert werden! So habe ich das noch nie gesehen!                                                             schwarz14

Mit einer Buttersemmel, die ganz nach Wiener Art bereits aufgeschnitten und mit Butter bestrichen serviert wird. Sehr angenehm! Man spart sich das mühsame Streichen der meist noch kalten Butter, die dann mehr in Stücken auf der Semmel bzw. de, Brot klebt als gleichmäßig verstrichen ist… und einen erfrischenden Obstteller.Schwarz7

Viele Stammgäste sind da und werden vom „Herrn Ober“ auf gut wienerische Art mit Titel angesprochen: Herr Doktor, Frau Magister, Herr Professor, etc.  und viele bekommen nach kurzer Nachfrage ihr übliches Frühstück automatisch serviert. „Frau Professor, – wie immer eine Melange und ein Buttersemmerl?“ Selbstverständlich lese viele der Stammgäste hier  die Tageszeitungen, von denen eine reiche Auswahl auch internationaler Blätter aufliegt. Ich habe es schon immer genossen, in einem Wiener Kaffeehaus stundenlang bei einem Kaffeehaus zu sitzen und meine bevorzugten Zeitschriften und Zeitungen zu lesen. Vor allem als Studentin war das optimal.: Für den Preis einer Schale Kaffee Zeitungen und Zeitschriften in Ruhe zu lesen, die ein Vielfaches gekostet hätten…

 

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Genau das ist ja eine der besonderen Qualitäten des Wiener Kaffeehauses: Lange in Ruhe sitzen, nicht gedrängt werden, frei von Hektik und dem Druck, dass der Tisch wieder frei werden soll….. Gerade in unserer Zeit etwas Besonderes!

 

 

 

 

CENTRAL-istisches Frühstück der Luxusklasse

Und wieder ein WIENER KAFFEEHAUS im Auftrag von http://www.goodmorning.vienna.at,

LOGO goddmorningviennadiesmal im berühmten Kaffee Central http://www.palaisevents.at im prachtvollen Palais Ferstel.Central1

und werden direkt am Eingang von Peter Altenberg begrüßt 😉 Das berühmte Traditionscafé im Palais Ferstel mit seiner über 140 jährigen Geschichte wurde 1876 erstmals geöffnet und war an der Wende zum 20. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt für Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur, Politik und Wissenschaft wie Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Peter Altenberg oder Leo Trotzki. Central3

Peter Altenberg ist quasi der Repräsentant jener Gruppe der Wiener Kaffeehausliteraten, die sich um die letzte Jahrhundertwende herum hier getroffen haben und daher auch den Namen „CENTRALISTEN“ bekamen.

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Das Ambiente, die Architektur – original noch vom Erbauer und Architekten Ferstel ist jedesmal aufs Neue beeindruckend.

 

Es fällt uns schwer an der Vitrine mit den köstlichen Mehlspeisen vorerst einmal vorbei zu gehen … dazu später mehr …

 

und  wir werden zu unserem reservierten Tisch, eine gemütliche Fensterloge,  geführt. Sofort wird auch eine Karaffe Wasser gebracht. Ein Glas Wasser gehört ja im klassischen Wiener Kaffeehaus zum Kaffee untrennbar dazu und wird auf dem Silbertablett immer mit serviert und auch regelmäßig nachgebracht – selbstverständlich kostenlos. Nur wenn ein Gast ausschließlich Wasser bestellt, dann wird es verrechnet (und das ist absolut verständlich).

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Rasch treffen wir aus der umfangreichen Frühstückskarte unsere Wahl:

Ein Sisi-Frühstück

mit einer wirklich großen Portion ausgezeichnetem Räucherlachs! Es ist mit Abstand die größte Portion Lachs, die ich bisher zu einem Frühstück serviert bekommen habe und auch die hervorragende Qualität topt einige andere Lokale.

und ein Wiener Frühstück mit hausgebackenem Croissant – auch das ist eine Besonderheit – und man schmeckt es: luftig, knusprig …

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Ich habe wirklich Mühe mit meiner Portion und bin nicht im Stande etwas aus der verführerischen Vitrine zu essen … aber Aurelia entscheidet sich für ein Peanut-Caramel Törtchen… und ist für die nächsten 10 Minuten nicht ansprechbar 😉  weil in das Törtchen genießend vertieft….

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Damit wir später – wenn wieder Platz im Magen ist 😉 – auch noch die köstlichen Mehlspeisen verkosten können, werden wir noch reich beschenkt und dürfen uns zum Mitnehmen etwas aussuchen. Die Qual der Wahl – eines sieht besser aus als das Andere..

Für mich muss es das Zitronen-Törtchen sein, das sich dann am Nachmittag als das beste Zitronentörtchen ever!!! mit Lemoncurt gefüllt herausstellt. Da besteht absolut Suchtgefahr, auch wenn ich sonst kein Mehlspeistiger bin… eine Trüffeltorte, ein Himbeerschnitte und einen Café Central Würfel wunderschön in einer kleinen Schachtel verpackt und dazu noch das wunderschöne Buch über das Café Central und ein Poster. Ich sag´s ja : Glückspilz und Sonntagskind! 🙂

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Glücklich treten  wir hinaus in die Herrengasse – derzeit noch Baustelle – aber demnächst die neuste Flanierzone von Wien, auf die wir uns schön sehr freuen, denn den weg hierher ins Café Central werden wir demnächst öfter wiederholen.

Danke für diesen wunderbaren Vormittag.

Danke für das interessante Gespräch.

Danke für ein grandioses Frühstück,

Danke für unseren Jausenproviant,

Danke dass wir Früstücksbloggerinnen sein dürfen!