Studentenfutter in der „Wäscherei“

Diesmal waren wir als GOODMORNINGVIENNA Bloggerinnen

LOGO goddmorningvienna in   DER WÄSCHEREI im 8. Bezirk in der Laudongasse Ecke Albertgasse zum Brunch eingeladen. Den Brunch gibt es hier jeden Samstag, Sonn- und Feiertag immer von 9:00 – 15:00 Uhr. Wir halten es heute ganz gemählich und kommen um 12:00. Gott sei Dank haben wir reserviert, denn das Lokal ist gut gefüllt mit fast ausschließlich jungem Publikum, Studentenlokal eben.  Das Reservieren funktioniert übrigens online über die Plattform QUANDOO . Die Auswahl am Buffet ist reichlich und es ist tatsächlich ein BRUNCH = BReaktfast + LUNCH, weil es nicht nur klassische Frühstücksangebote von europäisch bis orientalisch gibt,

sondern auch Hauptspeisen wie Suppe, Chili, Lasagne und Nachspeisen, ebenso wie Obst und Obstsalat.Glücklicherweise  sind wir heute zu dritt und haben einen starken Esser dabei, der sich tatsächlich auch durch die Hauptspeisen durchkosten kann, sonst wäre es uns beiden „Mädels“ nicht gelungen alles zu probieren.  Ein Heißgetränk  oder ein Glas Prosecco ist im Preis von 16,- inbegriffen, Säfte stehen ebenfalls zur freien Entnahme am Buffet, weitere Getränke kann man gegen Aufzahlung bestellen.  Wir beginnen alle drei mit dem Frühstücksangebot: Mir schmecktdie Auswahl aus der Orientalischen Abteilung am besten: Hummus, Börek, Schafkäse, gegrilltes Gemüse und frische Gurken und Paprika!

Hmmm… Aurelia stürzt sich wie immer eher auf das Süße und erfreut sich an Waffeln, Obst und Obsalat. Und  Peter kostet sich durch alles durch inklusive Schinken, Wurst und Käse

und setzt dann oben drauf noch Gemüsesuppe, kostet vom Chili und der Lasagne und kann natürlich auch nicht am Kuchen vorüber gehen. Tatsächlich empfiehlt sich dieser Brunch für großen Hunger, für jene, denen Quantität wichtig ist, denn es ist von allem reichlich vorhanden und man hat ja Zeit… wir bleiben bis 14:30 und bis dahin wird das Lokal allmählich leerer und damit auch ruhiger. Denn es geht hier schon ziemlich lebhaft zu : lautes Stimmengewirr und dazu Elektro Swing macht eine Unterhaltung zumindest für meine Ohren etwas schwierig, aber ich entspreche auch ganz und gar nicht dem Altersdurchschnitt hier 😉  – ich könnte wohl eher die Oma der meisten hier Anwesenden sein.

Laufend kommen Fahrradboten von Foodora und holen Speisen ab – auch beim Lieferservice ist das Essen offenbar sehr gefragt.

Summa summarum: Wer beim Brunch auch lebhafte Stimmung, laute Musik und Stimmengewirr,  Quantität und große Auswahl mag, der ist hier richtig.l

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Frühstück im berühmten Café Landtmann

Wieder einmal sind wir im Auftrag von GOODMORNINGVIENNALOGO goddmorningvienna als Frühstücksbloggerinnen unterwegs und diesmal ins berühmte Café Landtmann eingeladen. Das freut mich ganz besonders weil ich „DAS LANDTMANN“, wie es die WienerInnen nennen, als Institution bereits seit meiner Kindheit kenne und schätze. Mit seiner zentralen Lage  direkt an der Wiener Ringstraße, neben dem Burgtheater und gegenüber von Rathaus und Universität – nur der prachtvolle Rathauspark liegt dazwischen –  ist es ein zentraler Treffpunkt zu jeder Tageszeit. Heute konzentrieren wir uns auf das Frühstück – denn das verdient die volle Aufmerksamkeit 🙂

Wir bestellen wieder einmal Eggs Benedict: 2 Bio Eier werden auf gebratenem Beinschinken und getoastetem English Muffin mit hausgemachter Sauce holandaise gratiniert, eine Avocado mit weichem Bio-Ei gefüllt – serviert auf köstlichem English Muffin, verfeinert mit Räucherlachs und Oberskren.Beides schmeckt ausgezeichnet. Die Eidotter sind perfekt wachsweich.

Als Begleitung dazu teilen wir uns ein erweitertes Wiener Frühstück – dazu gehört Tee oder Kaffee, Butter, Staud`s Marmelade oder Honig eine Platte mit Schinken- und Käsevariation  1 weiches Ei und 1/8 frisch gepresster Orangensaft. Legendär ist im Landtmann das handgemachte Gebäck – und für mich muss es immer wenn ich zum Frühstück hier bin ein Croissant mit Zucker bestreut sein. Und für Aurelia ein Schnittlauchbrot.

Nicht zu verachten wäre auch das original FRANZ LANDTMANN FRÜHSTÜCK. Das zusätzlich noch mit frischem Obst, Joghurt, Müsli und 1 Mini-Gugelhupf ergänzt wird. Aber das wäre beim besten Willen  zu viel. Das essen wir einfach beim nächsten Mal 😉

Wie gewohnt werden wir äußerst zuvorkommend von Herrn Daniel mit der bekannten Mischung aus Höflichkeit und Wiener Schmäh  bedient.

Und natürlich kann man das Landtmann nicht verlassen ohne etwas aus der Patisserie-Vitrine mit nach Hause zu nehmen.  diesmal die „Wiener Variation“ bestehend aus drei kleinen Stücken unterschiedlicher Torten und mein heiß geliebtes Rosentörtchen. Sicher eines der letzten in diesem Jahr, weil die Saison dem Ende zu geht. Aber dafür kommt dann im Herbst die Maroniblüte – und auf die freu ich mich jetzt schon 🙂

Alle Fotos: Aurelia Littig

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Literatur im Café Museum – Dichterlesung Klaudia Blasl am 7.9.2016

Alles neu macht … der September! Im Café Museum wurde die neu eingerichtete Bibliothek mit der Dichterlesung von Klaudia  Blasl eingeweiht.  Der erst am Tag vor der Lesung fertig gestellt Raum erstrahlt in neuem Glanz und ist absolut gelungen. Die dunkelgrüne Wandfarbe  hinter den zahlreichen Bücherregalen schafft ein elegantes, dezentes Ambiente zum Wohlfühlen. Ich bin mehr als eine halbe Stunde vor Beginn vor Ort und werde von einem ganz besonders freundlichen Ober, der mich erfreulicherweise auch den Rest des Abends zuvorkommend bedient,  zu meinem reservierten Platz geführt. – Das Reservieren kann ich übrigens ganz dringend empfehlen! Ganz bewusst will ich mich vor Beginn noch einstimmen, ankommen und natürlich auch einen kleinen Imbiss nehmen. Denn im Wiener Kaffeehaus gibt es ja nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch kleine Speisen und  hier im Café Museum sogar Mittagsmenüs. Eines der typischen Gerichte von der „kleinen Karte“ ist eine Schinkenrolle, – die habe ich schon ewig nicht mehr gegessen…. Und dazu ein kleines Bier. Ein köstlicher Genuss, schmeckt ausgezeichnet und ist mit reichlich Salat schön angerichtet. Und auch das Bier  ist frisch gezapft und gut gekühlt. So wie es sein soll.lesung2 lesung3

Dann geht es los: Kurze Vorstellung der Autorin. Klaudia Blasl ist gebürtige Steirerin und laut Selbstauskunft  süchtig nach gutem Essen und hat Germanistik studiert. Kein Wunder also, dass aus der Verbindung dieser beiden Leidenschaften  die Tätigkeit  als Kolumnistin und Kulinarikjournalistin  entstanden ist. Auf den Spuren des Essens hat sie bereits die halbe Welt bereist, lange Jahre in Italien verbracht.  Der erste Krimi „Miederhosenmord“ ist zunächst als Hobby quasi nebenbei entstanden. Heute liest Klaudia Blasl aus ihrem neuen Buch „GAMSBARTMASSAKER“. Beide Werke sind satirische Krimis und absurd-skuril. Auf der Frage, wie sie auf die Ideen zu ihren Bücher kommt, Antwort Klaudia Blas schlicht und ergreifend: „Ich komme vom Land“

Willkommen im Damischtal! Das Damischtal liegt in der Steiermark, der Heimat der Autorin  ist ihre Erfindung. Ein Wellness-Hotel für Hunde, eine Flüchtlingsbaracke für Menschen und eine schießwütige Jägerschaft – das kann nicht gut gehen. Schon gar nicht im österreichischen Damischtal. Und so endet böse, was gut gemeint begann. Ein ertränkter Mops in der Regenwassertonne bildet den Auftakt zu einer schaurigen Abfolge von Mord und Totschlag in der hinterwäldlerischen Provinz.

Mehr soll hier nicht verraten werden – aber ich kann nur wärmstens empfehlen, das Buch zu lesen. Ich habe es mir nach der Lesung beim Büchertisch gekauft, ruckzuck ausgelesen – und selten beim Lesen eines Buches so herzlich gelacht. Das übrigens auch bei der Lesung. Denn sowohl der beißende Humor, der durchaus treffend die täuschende Land-Idylle beschreibt – als auch die kreativen  Wortschöpfungen, treiben dem Publikum Lachtränen in die Augen. Ein absolut gelungener Abend mit doppeltem Genuss:  Imbiss und Lesung

Die Bücher von Klaudia Blasl sind im Emonsverlag erschienen: www.emons-verlag.de/autoren/klaudia-blasl

SLW 9/2016

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Apfelstrudel, Apfelstrudel

Meine Tochter und ich – wir sind beide leidenschaftliche Bäckerinnen – haben schon viele verschiedene Rezepte ausprobiert.  Es gibt nur 2 Teigarten,  über die wir uns bisher noch nie drüber getraut habe: der Blätterteig und der Strudelteig. Zweiteres hat sich nun erledigt ;-), denn nach dem großartigen Apfelstrudel-Seminar in der Hofbackstube Schönbrunn, wo übrigens auch die  WIENER STRUDELSHOW stattfindet, können wir das jetzt!

Im wunderschönen Ambiente der Hofbackstube

– man kommt also gleichzeitig in den Genuss das Schloss Schönbrunn zu sehen (und mit unserem großenm Glück erwischen gerade einen wunderbaren Sonnenuntergang : -) ) –

schonbrunn

werden wir freundlich und herzlich von dem sehr kompetenten Team  der Hofbackstube empfangen. Bevor es losgeht werden die berühmten hausgemachten, köstlichen Limonaden angeboten, die es unter anderem ja auch im Café Landtmann gibt – und gut gekühlter, prickelnder Prosecco ,- nicht zu vergessen ein Apfelstrudelsaft 🙂 apfelstrudel5 Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von 9 Damen und einem Herren, keineswegs nur TouristInnen – auch andere WienerInnen, so wie wir, wollen hier die hohe Kunst des Strudelteigausziehens erlernen. Und schon geht`s los. Rebecca moderiert den Kurs souverän zweisprachig Deutsch und Englisch – alle Achtung! -und weiht uns in die Geheimnisse der Zutaten und des Knetens ein. Ich melde mich freiwillig für die Zubereitung des „Prototypen“,während die anderen Teilnehmerinnen zunächst aufmerksam beobachten.

Eine andere Back-Kollegin übernimmt die Aufgabe des Apfelscheidens und mischen mit den Zutaten: Butterbrösel, Zimtzucker,  (Rum)Rosinen, Zitronensaft – und auch hier wird uns ein Trick verraten: Die Äpfel dürfen und sollen ungleichmässig groß geschnitten werden: denn die kleineren Stücke werden dann beim Bacaken weich und machen die Fülle saftig. Die größeren Stücke bleiben fester und geben dem Strudel Biss und Konsistenz. Wieder was gelernt! Gleichzeitig wird es für mich spannend: jetzt wird unter Anleitung von Rebecca mein Teig gezogen:Unglaublich. Es geht so leicht, dass ich mich ernsthaft frage, warum mir das bisher als solche Herausforderung erschienen ist ? Weiter gehts: ziehen – ziehen – ziehen…  Hurra! Größer und größer und dünner und dünner wird der geschmeidige Teig .. und bleibt ganz 🙂 . Das ist ja die große Gefahr: dass der Teig reißt 😦 .apfesltrudel17

Dann wird das Vorführmodell gefüllt und gerollt.apfesltrudel22

apfelstrudel23

Die einzelnen Teigkugeln und die Apfelfülle für die TeilnehmerInnen sind schon liebevoll vorbereitet.

Jetzt geht`s  für alle Teilnehmerinnen los: Hände waschen – Schmuck ablegen – Handrücken behutsam unter die Teigkugel – und ziehen – ziehen – ziehen – ziehen … und OH WUNDER es funktioniert! 🙂 . und ich darf meinen zweiten Teig ziehen, jetzt meinen eigenen.  Schließlich haben wir alle die Teigkugel auf  ca 1 Meter Durchmesser ausgezogen. Tatsächlich so zart, dass man den berühmten Liebesbrief darunter lesen könnte. Es heißt ja „der Strudelteig muß so zart und dünn sein, dass man einen  darunter liegenden Liebesbrief  durch den Teig hindurch lesen kann“ 🙂 . Nun sorgsam die vorbereitete Fülle am unteren Ende des Teiges verteilen und behutsam mit Hilfe des darunter liegenden Leinentuches einrollen. Rebecca und ihre Kolleginnen erklären das wunderbar und unterstützen wo es nötig ist.  Tatarataaa: die Strudel sind fertig gerollt und kommen jeweils mit Namen beschriftet (damit tatsächlich auch jede(r) von uns wirklich das eigene Meisterstück anschließend mit nach Hause bekommt!)  auf 2 große Bleche und ab in den Ofen.

Während die Strudel backen – hier in diesem professionellen Ofen geht das rasch mit ca 20 – 25 Minuten – bekommen wir eine Stärkung: in der Sekunde, wo die Strudel im Rohr sind, wird ein köstlicher Imbiss serviert: Sandwiches, knusprige Joursemmerl mit ganz frisch herausgebackenen Wiener Schnitzerln: definitiv die beste Schnitzelsemmel, die ich je gegessen habe! und wie könnte es anders sein: kleine Torten 🙂 hier an der Quelle der berühmten Patisserie der Kaffeehausdynastie Querfeldt.

Die Wartezeit bis die Strudel fertig gebacken sind vergeht wie im Fluge und schon werden unsere Kunstwerke liebevoll verpackt und wir dürfen sie mit nach Hause nehmen. So haben  auch Familie und Freunde etwas zum Genießen und wir ernten jede Menge Lob für unsere köstlichen Kunstwerke. apfelstrudel24

Und wir werden zertifiziert 🙂

Man kann hier auch die Zutaten für einen original Wiener Apfelstrudel kaufen, zum Besipiel die fertige Fülle in Dosen, den typischen österreichischen Rum für die Rosinen und entzückende kleine Nudelhölzer. Eine nette und praktische Erinnerung.

Ich kann das Apfelstrudel Seminar definitiv empfehlen. Für jeden, der gerne bäckt und die hohe Kunst des Strudelausziehens erlernen möchte.  Nicht nur für Gäste, die Wien besuchen, sondern auch für  „eingeborene“ Wienerinnen und Wiener. Es ist ein wirklich nettes Event, hat Spaß gemacht, wir haben etwas gelernt und gemeinsam etwas Nettes unternommen und auch die entzückende Altwiener Hofbackstube ist sehenswert.  Eine gute Geschenks-Idee – auch für ein Team! Wäre das nicht eine nette Idee für ein (Weihnachts-)Geschenk? Oder eine Weihnachtsfeier?

SLW 10/2016 alle Fotos Aurelia Littig

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