Wärmendes Frühstück in Leo Dopplers RISOTTO :-) BOX

LOGO goddmorningviennaNein! Hier wird nicht Risotto gesfrühstückt (obwohl man vermutlich könnte, wenn man wollte 😉 ) – in Leo Dopplers RISOTTO 🙂 BOX   

(im 2. Bezirk, in unmittelbarer Nähe vom Donaukanal und daher auch von der Innenstadt sehr gut zu erreichen) gibt es ein ausgezeichnetes und vor allem sehr gesundes Frühstück: Porridge, Müsli, Congée (ein warmer aus dem asiatischen Raum stammender Reisbrei)  abgeschmeckt mit Früchten, cremigem Joghurt oder  auch mit hausgemachtem Granola.  Es ist ein feucht-kalter Novembermorgen mit Sprühregen, als wir  im Auftrag von GOODMORNINGVIENNA hierher frühstücken kommen. Schon beim Betreten der RISOTTO 🙂 BOX empfängt uns wohlige Wärme, und damit ist nicht nur die Raumtermperatur gemeint, sondern die gemütliche Atmosphäre mit Vollholztischen und Stühlen und dezenter Dekoration !img_8247

Wir bekommen vom Geschäftsführer Daniel Fischer, der früher im HANSEN gekocht hat,und das spricht ja schon für sich 🙂, ein hübsches Potpourri von allen oben erwähnten Köstlichkeiten  in entzückenden kleinen Töpfen auf einem Holztablett serviert, und wir merken, wie gut ein warmes Frühstück tut , überhaupt bei diesem Wetter!

Dazu Tee und Kaffee; zusätzlich noch entzückende Mini-Croissants, die zu den besten zählen, die ich je gegessen habe. Besonders zart und gleichzeitig knusprig – einfach köstlich!

Die Apfeltarte sieht auch sehr verlockend aus – nächstes Mal! Jetzt machen wir noch einen Abstecher auf den Karmelitermarkt, der nur wenige Schritte entfernt ist.

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Wir sind begeistert und kommen sicherlich demnächst einmal mittags um das Risotto zu verkosten. Ab Jänner 2017 wird es auch Risotto-Kochkurse hier geben, und auch das werden wir un nicht entgehen lassen!

Fotocredit: Aurelia Littig

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RAUNÄCHTE – das Koch-Lesebuch

Ich lese gerne, ich koche gerne, ich liebe die Weihnachtszeit – ganz besonders die „Zeit zwischen den Jahren“ – Rituale und Märchen haben mich immer schon fasziniert! Und nun ist ein Buch erschienen, das das alles in sich vereint: RAUNÄCHTE. DAS KOCH-LESEBUCH, alte Küchenweisheiten und wärmende Geschichten für die

winterlichen Zwischenzeiten, _mg_0126p

von Isabella Farkasch, erschienen im Goldegg Verlag (ISBN-3-903090-48-4).  Schon das Inhaltsverzeichnis liest sich wunderbar verlockend: Printen, Elisenlebkuchen, getrocknete und kandierte Früchte, Vanillekipferln fehlen ebenso wenig wie der echte Dresdner Christstollen, den meine Mama immer in tagelanger Vorbereitung gebacken hat.Ich bin sehr dankbar, dass mir die Autorin die Erlaubnis erteilt hat, hier das Rezept des Dresdner Stollen zu veröffentlichen. zweifellos mit größerem Aufwand verbunden – aber Zeit und Mühe lohnen sich definitiv!

Echter Dresdner Christstollen
1.000 g Mehl (kann ohne Weiteres Vollkorn sein) und 1 TL Salz in die Rührschüssel füllen. (Auf der Arbeitsfläche wird damit ein kleiner Berg aufgeschichtet, in der Mitte eine Kuhle eingedellt.) In diese Mulde das Dampfel (den Hefevorteig) einbetten. (In der Maschine verteile ich es rund um die Rühreinheit.) Für das Dampfel werden 100 g frische Germ (Hefe) in mit etwas Zucker und Mehl versetzte gewärmte Milch – 4–5 EL – gebröckelt und darin durch Rühren ganz aufgelöst und mit Mehl bestäubt. Gehen lassen, bis die Oberfläche Risse zeigt bzw. das Dampfel deutlich an Volumen zugenommen hat. Achtung: Nach0–12 Tagen verliert Germ ihre Triebkraft, daher wirklich frisch verwenden, auch wenn sie noch in Ordnung scheint, ansonsten doch lieber Trockenhefe. Ein Brieflein davon mit 7 g entspricht einem halben 42-g- Würfel Frischhefe, also 21 g, d.h. für den Stollen benötigen Sie 33,3 g Trockenhefe. Während das Dampfel aufgeht, werden am äußeren Rand des Mehlberges aufgehäuft: 500 g weiche Butter, 200 g (Birken-)Zucker (Ein wenig Rübenzucker oder Honig müssen Sie zugeben, sonst geht der Germteig nicht auf.), je ½ gestrichener TL Muskat und Kardamom, gemahlen, auch etwas geriebene Zitronenschale kann beigefügt werden. Die Gewürze sollen nicht dominieren wie bei Lebkuchen oder Kletzenbrot, sondern leicht aromatisierend im Hintergrund bleiben. Die aufgegangene Germ-Milch (Dampfel) in die Kuhle in der Mitte behutsam einfüllen, die Zutaten von der Mitte aus gut durcharbeiten. Den Rest von ursprünglich ¼ l gewärmter Milch zufügen und zu einem homogenen Teig verkneten. (Teig durch die Finger quetschen, wenn die Maschine es übernimmt, den Knethaken verwenden. Der Teig muss so lange durchgearbeitet werden, bis er sich von der Schüssel/der Arbeitsfläche löst. An einen warmen Platz stellen, mit Küchentuch abdecken.Vom Gebackene-Mäuse-Teigmachen bei Juli und Joschi, den guten Geistern im Grinzinger Zuhause, hatte ich das mit dem gehen Lassen in Erinnerung. Der Teig kam in der Rührschüssel nahe zum Ofen, damit er es schön warm habe (das braucht er zum »Gehen«), darauf legten sie zwei Kochlöffel, darüber ein sauberes Geschirrhandtuch. Sie prüften, ob er schon ausreichend aufgegangen war, indem sie die Kochlöffel etwas anhoben und darunterspähten. Der Germteig soll etwa 1/3 mehr Volumen erreicht haben, danach kann weitergearbeitet werden. Erfahrungsgemäß dauert das etwa eine Stunde. Jetzt kommen die Herrlichkeiten hinein, die einen Stollen erst richtig gut machen: 500 g Sultaninen, 150 g Korinthen, 20 g Zitronat, 100 g Orangeat – jeweils in Würfel geschnitten, 200 g grob gehackte geschälte Mandeln. Alle Zutaten hineinkneten, auch wenn immer wieder etwas herausfällt, besonders die Rosinen machen sich gerne selbstständig. Das meiste verschwindet schließlich doch in der Teigmasse, die recht schwer wird, wiegen die Zutaten immerhin über 3 kg! Das muss bei der Größe der Rührschüssel mitbedacht werden, auch der Platz zum doppelten Aufgehvolumen. Wenn alles verknetet wurde, darf der Teig noch mal gehen, zumindest 30 min. Danach in Stollenformen füllen oder selbst formen. Das geht folgendermaßen: Rollen Sie ihn als dicken Fladen aus und schlagen Sie 1/3 der Fladenfläche der Länge nach über das mittlere Drittel. So erhält der Stollen seine typische Form, eine Hälfte ist höher als die andere. Allerdings muss ich zugeben, es glückte mir nie, dass sie beim Backen so blieb. Jetzt habe ich ein Heißluftbackrohr, vielleicht gelingt es damit. Die fertig geformten Stollen aufs bemehlte oder doch wieder besser mit Backtrennpapier oder auch Silikonunterlage ausgelegte Backblech legen, noch mal gehen lassen. Der Teig wird bei jeder neuen Behandlung zusammengedrückt, danach darf er wieder Luft holen. Im vorgeheizten Backrohr wird er schließlich zunächst 15 min bei etwa 200° vor-, danach bei 160–170° fertig gebacken. Mit Umluft dauert es vermutlich nur mehr 35 min, ansonsten hatte ich eine Backzeit von insgesamt 70–90 min eingeplant. Sie hängt auch davon ab, ob Sie einen großen Stollen formen oder mehrere kleine. Der große ist besonders aromatisch und saftig. Wenn Sie mehrere machen, haben Sie gleich nette Geschenke. Machen Sie die Probe, am besten mit einem metallenen Spieß. Wenn nichts mehr kleben bleibt, und der Teig schön goldgelb wurde, ist der Stollen fertig. Er kann noch einige Minuten im Backrohr auskühlen. (Aber Achtung, wenn er zu lang in der Restwärme bleibt, könnte er zu schwarz werden.) Danach wird er abwechselnd mit zerlassener Butter bestrichen und mit Staubzucker bestreut, das kann zweibis dreimal wiederholt werden, er soll eine dicke Butter-Zucker-Schicht erhalten. Das klingt unmöglicher, als es ist, mit einem Kochpinsel wird die erste Zuckerschicht bestupft, dann geht noch mehr Staubzucker drauf. Dafür 40 g Butter reservieren, könnte aber sein, dass Sie etwas mehr benötigen. Natürlich können Sie die weiße Zuckerschicht weglassen, dann sieht er zwar nicht aus wie das Original, ist aber weniger üppig und etwas gesünder. Allerdings hält die dicke Zuckerschicht den Stollen frisch und saftig. Seine Form und das Weiß des Zuckers sollen übrigens an ein Wickelkind = Christkind erinnern. Damit die Geschmacksknospen am Weihnachtsmorgen unvergessliche Befriedigung erfahren, sollte auch der Stollen zumindest 14 Tage zuvor gebacken worden sein. An einem kühlen Ort gelagert, hält er monatelang – wenn er nicht schon viel früher aufgegessen wird.

Ich erinnere mich liebevoll an meine Mama, wie sie jedes Jahr in der Küche stand um unseren Dresdner Stollen zuzubereiten – das Wasser läuft mir beim Lesen im Mund zusammen, ich habe den Geruch in der Nase, den Geschmack am Gaumen – und vor allem die dicke, dicke Zucker-Butter- Schicht in Erinnerung. Bei uns gab es den Stollen an den Weihnachtsfeiertagen zum Frühstück! und natürlich auch am Nachmittag….

Zu den wunderbaren Rezepten liefert die Autorin  authentische Hintergrundinformationen und natürlich die von ihr persönlich selbst verfassten Märchen. Isabella Farkasch

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ist übrigens Spezialistin  im „intuitiven Schreiben“ und hält dazu auch Workshops und ihre künstlerische Ader, die sie beruflich u.a. als Bühnen- und Kostümbildnerin ausübt, machen aus diesem wunderbaren Buch ein Gesamtkunstwerk. Absolute Empfehlung – nicht nur für ein Last-Minute Weihnachtsgeschenk für alle, die auch gerne backen, lesen und weihnachtliche Ruhezeit genießen.

Fotocredit Bücher: Maria-Magdalena Ianchis

Fotocredit Portrait: grey-panther-media.com

 

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Advent wie früher

Angeblich ist der Advent „die stillste Zeit im Jahr“ …  das war einmal so – in meiner Kindheit in den späten 50er und frühen 60er Jahren. Da war die Vorweihnachtszeit und insbesondere der Weihnachtsabend ein besinnliches Fest mit viel Zeit in und für die Familie. Spätestens in  den  70er hat sich das geändert und der Advent wurde zur hektischsten Zeit des Jahres mit Gehetze und Gedränge.. , lange Einkaufssamstage, drängen in den Einkaufszentren, statt mit den Kindern zu spielen , schöne Abende miteinander zu verbringen, zu spielen , basteln , backen … geht die wilde Jagd auf Geschenke los … das Wesentliche ist dabei auf der Strecke geblieben: die Zeit mit der Familie! Es gibt auf Facebook derzeit ein berührendes Weihnachts Video von Edeka das genau das aufzeigt. Hier der Link dazu:

„muss noch dies, muss noch das, muss noch jenes, …..

und traurige Kinderaugen…

Wir haben uns Gott sie Dank in unserer Familie so weit wie möglich dieser Hektik entzogen und den Advent zelebriert. Dazu gehören traditionelle Treffen in der Vorweihnachtszeit mit den engsten Freunden, Einladungen zum Adventtee bei uns zu Hause und gemütliche Tee-Stunden.

Und ich möchte heute mit euch etwas teilen, das ich entdeckt habe:

Ein kostenloses Ebook für den wunderschönen gemeinsamen Advent in der Familie, das mir aus dem Herzen spricht!  Danke an die Bloggerin und Autorin mit deren Erlaubnis ich das hier teile:

Ich wünsche Euch in diesem Sinne einen schönen, ruhigen Advent mit viel Zeit, für das was wirklich wichtig ist….

Sonja

Fotocredit: Aurelia Littig

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