Verwöhnt bei MANN

Zum zweiten Mal sind wir als GOODMORNINGVIENNA Bloggerinnen in der BÄCKEREI DER MANN im nigelnagelneuen Pavillon im 10. Bezirk am Helmut-Zilk-Platz eingeladen. Dort ist alles so neu, dass nicht einmal das Navi die Adresse kennt… Pioniere, wie wir sind, finden wir das Lokal trotzdem. Wenn man an den zahlreichen neuen Wohnhäusern  und den diversen Bau-Container  vorbei ist, tut sich eine riesige Grünfläche umrahmt von vielen jungen, neu gepflanzten Bäumen auf.  Hier entsteht ein wunderbarer Park mit 2 wirklich großen Aktivitäts- und Spielplätzen.  Ein völlig neues Stadtgebiet, das durch dieses gemütlich und gleichzeitig „cool“ eingerichtete Lokal hier sehr bereichert wird.

Wir sind heute zu fünft! Gott sei Dank – denn sonst könnten wir uns nicht ausreichend durchkosten…. wer die Wahl hat, hat die Qual! Das trifft hier ganz besonders zu! Wir kosten uns einmal von oben nach unten durch die Frühstückskarte.

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Ich freue mich, weil es hier nicht nur eine Dinkelzeile gibt, sondern auch ein wunderbares Dinkel-Croissant!

Ausgezeichnet schmeckt auch das Hähnchen de Luxe: Hühnerbrustfleisch in Sesam und Honig gebraten mit Babyspinat und Rucola, frischen Avocadostücken, süßen Cocktailtomaten und Kräuterdip.

Und das Beste: Man kann sich das Gebäck selbst aussuchen, welches dann befüllt wird !

Dabei bleibt es aber nicht – denn wir bekommen auch noch eine Jause mit für später… als ob wir  jetzt noch irgendetwas essen könnnten 😉

 

Besonders hervorheben  möchte ich die ausgezeichneten Smoothies:

Diese werden frisch vor Ort gemixt – der grüne Smoothie wird mit FRISCHEM (nicht teilfgekühltem !!!) Babyspinat zubereitet. Die Basis der Frucht-Smoothies ist Apfelsaft, dadurch schmeckt auch der Grüne angenehme süss -fruchtig! Daran könnte ich mich gewöhnen und werde das auch zu Hause probieren. Bisher waren mir die grünen Smoothies –  insbesondere jene mit Spinat –  einfach zu erdig …

Ich nehme mir noch das (N)UR KORN mit – mein besonderer Favorit, weil ein Brot fast komplett ohne Getreide – nur wenige Haferflocken, sonst mehlfrei, laktosefrei und ohne Hefe. Ich habe mir das früher  zu Hause selbst gebacken, zuerst nach Rezept alles selbst gemischt. Etwas mühsam, weil man dafür zahlreiche Zutaten braucht: u.a. Leinsamen, Chiasamen, Mandeln, Haferflocken, Kokosöl, etc… Dann habe ich eine fertige Mischung in der „Gewusst wie“ Drogerie bei Prokopp entdeckt. Nicht gerade presiwert, aber wenn man alle Zutaten einzeln kaufen muss und dann im Schrank stehen hast ist das auch nicht besser…. Nun die wunderbare Entdeckung hier:

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Ich liebe dieses „Brot“, weil es sehr gut schmeckt und ich es gut vertrage. Am liebsten mag ich es ganz dünn geschnitten und getoastet – da knackt und cruncht es richtig ….

Läuft Euch schon das Wasser im Mund zusammen??

Verständlich – also auf zum „Mann“ :-)!

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 07:00 – 17:00 Uhr Sa, So & Feiertag: 08:00 – 17:00 Uhr
 Fotocredit: Aurelia Littig

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Frühstück an der Wohnungstür

Mein Zeitung bekomme ich ja täglich an die Wohnungstür .. aber welche große Überraschung und Freude, letzten Dienstag – 14.2. VALENTINSTAG – als ich früh morgens noch ganz verschlafen die Haustür öffne, um wie immer die Zeitung herein zu holen, meine Nase zwecks Wetter- und Temperatur-Test an die frische Luft zu stecken und  um durchzulüften – als ein großer Karton vor der Tür steht …. und an der Türschnalle 2 Säcke hängen …

 

„Wach ich oder träum ich – es ist ja noch nicht Ostern ;-)“ – frage ich mich, als die beste aller Töchter  (wieso ist die um diese Zeit schon wach ??? ) ruft : „Überraschung! Alles Gute zum Valentinstag!“

Welche Freude! Der große Karton entpuppt sich als sichere Transportverpackung für einen riesigen Blumenstraußimg_8421

und in den beiden Einkaufssackerln sind die Zutaten für ein wunderbares Frühstück!  Aurelia, die Kluge, hat bei HAUSBROT    ein spezielles Valentinstag-Frühstück und Blumen bestellt. Und sie hat sich den Wecker so früh gestellt, damit wir auch noch gemütlich gemeinsam das herrliche Frühstück geniessen können. Sie hat natürlich bedacht, dass ich Bio-Brot von JOSEPH Brot vom Pheinsten liebe. Toll, dass das im Sortiment von HAUSBROT ist,  ebenso wie frisches Obst, exzellenter frisch gepresster Orangensaft, Croissants  und Gebäck von der Bäckerei Felber, und ein Piccolo Schlumberger Sekt – das heben wir für abends auf! 06:30 ist dafür definitiv  doch zu früh 😉

Danke mein liebes Kind für die Tolle Idee und Überraschung ! Und HAUSBROT FRÜHSTÜCK AN DER WOHNUNGSTÜR  werden wir jetzt öfter nützen – insbesondere für das JOSEPH-BROT… Fortsetzung folgt sicher 🙂

Und ich kann es Euch wirklich empfehlen!

Fotocredit: Aurelia Littig

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Café Ritter Ottakring – Ein Kleinod der Wiener Kaffeehauskultur

LOGO goddmorningvienna

Das Café Ritter Ottakring wurde Anfang Dezember nach nur 6 wöchiger liebevoller  Komplett-Renovierung wieder eröffnet und ist wahrlich ein Kleinod, dem man in jeder Ecke anmerkt, dass Martina Postl, die neue Besitzerin, sich hier  mit Verve und Herzblut ihren Lebenstraum erfüllt hat! Bewusst sanft und behutsam revitalisiert wurde hier der Charme der Wiener Kaffeehauskultur zu neuem Leben erweckt, sowohl was die Einrichtung als auch  das Ambiente und selbstverständlich das Essen betrifft.

Das Frühstück ist exzellent. Der Tee – Aurelia entscheidet sich aus der großen Auswahl an Tees vom Teehaus Demmer für einen grünen Tee –

und hervorragender Kaffee werden sofort serviert. Ich bekomme auch meinen zum Frühstück bevorzugten  geliebten Café Americano – also ein großer Schwarzer, verlängert auf die doppelte Portion in einer extra großen Tasse bzw. Häferl.  ( Das ist nicht selbstverständlich, denn in einigen Lokalen kannten die Kellner das gar nicht – und es ist mir schon passiert, dass dann der doppelte Preis verrechnet wurde also für 2 verlängerte Kaffee … statt ein großer Schwarzer mit heißem Wasser aufgefüllt …  – Sachen gibt’s, die gibt`s gar nicht … ) Dass es auch anders geht, sieht man hier im Café Ritter Ottakring.

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Die Handsemmeln zählen zu den besten, die ich je gegessen habe. Der frisch gepresste Orangensaft, Butter, Milch und Eier sind bio,  – das weiche Ei ist perfekt kernweich, das reine Roggenbrot erinnert an meine Kindheit, als Brot noch Brot war und nicht eine chemische Mischung – und der Schnittlauch am Butterbrot ist frisch ( nicht tiefgekühlt!  – was ja leider immer öfter passiert ).  Alles schmeckt wunderbar – ebenso wie der Schinken vom Fleischhauer Gissinger, dessen Geschäft  ganz in der Nähe auf der Ottakringerstraße liegt.

Auch hier zeigt sich das  konsequent durchgezogene Konzept, dass alle hier  verwendeten  Lebensmittel soweit irgendwie möglich  regional und saisonal sind – und nicht nur das Essen – sondern bei der Renovierung hat die Chefin ausschließlich Handwerker aus der Gegend beauftragt vom Elektriker über den Installateur über den second hand Möbelladen schräg gebenüber, bis hin zum Blumentopf. Konsequent weiter gedacht kommen auch die Zeitungen und Zeitschriften aus der Trafik gegenüber und die aufliegenden Bücher zum Themenkreis „Kaffeehausliteratur“ aus der nahe gelegenen Buchhandlung.

Frühstücken kann man hier übrigens den ganzen Tag, was nicht nur im Fasching und in der Ballsaison sehr angenehm sein kann. Wir sind heute ja auch erst um 13:30 zum Frühstück hier, daher wird rund um uns bereits mittaggegessen. Ein älterer Herr am Nebentisch lobt die Krautfleckern als die besten, die er je gegessen hat. Mit berechtigtem Stolz und Freude erzählt uns Frau Postl, dass die Speisen auf der Karte  alle frisch gekocht werden. Mayonnaise, französischer Salat, gefüllte Eier,  Chutneys, etc. sind hausgemacht. Das Fleisch kommt ebenso wie der Schinken vom Gissinger gegenüber. Wir werden das demnächst sicherlich einmal zum Mittag- oder Abendessen ausprobieren und berichten.

Es gibt auch eine entzückende Spieleckeimg_8406 für die Kleinsten und ein „Kipferlfrühstück“. Das gönnen wir uns noch quasi als Nachtisch.

Fotocredit: Aurelia Littig

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